Wahr oder falsch? LEDs besitzen einen höheren Wirkungsgrad als konventionelle Leuchten

Wahr! Einer der Vorteile von LED-Lampen ist, dass sie ihr gesamtes Licht in eine Richtung abstrahlen. Da das Licht nur nach unten strahlt, gibt es innerhalb der Leuchte weniger Reflexionen. Benötigt Ihr allerdings eine Lichtverteilung nach oben und unten, ist die LED (beispielsweise im Vergleich zu einer T5-Leuchtstofflampe) weniger gut geeignet.

Bei Lampen mit Leuchtstoffröhren reicht häufig die Wattzahl aus, um eine Vorstellung von ihrer Lichtausbeute zu vermitteln. Bei LED-Leuchten ist der Gesamtlichtstrom das korrekte Maß. Gleiches gilt für die Lichtausbeute. Das Maß für die Effizienz einer LED-Leuchte ist Lumen pro Watt, während für Leuchten mit Leuchtstoffröhren häufig der LOR (Light Output Ratio (Betriebswirkungsgrad)) als Kennzahl verwendet wird.

LEDs besitzen einen höheren Wirkungsgrad als viele konventionelle Lampen.
LEDs besitzen einen höheren Wirkungsgrad
als viele konventionelle Lampen.

Wenn Ihr die Lumen-Nennleistung einer Leuchte mit Fluoreszenzlichtquelle berechnen wollt, müsst Ihr den Lumen-Bemessungswert der Lampen mit dem Betriebswirkungsgrad (LOR) der Leuchte multiplizieren. Wichtig ist außerdem auch die Differenz zwischen dem Gesamtlichtstrom der LED-Leuchte und der Lumen-Nennleistung des LED-Moduls selbst.

Zur Info: Wir geben in den technischen Daten einer LED-Leuchte immer den Gesamtlichtstrom der Leuchte an!

 

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