Beleuchtung von Schulen: Das Alter beachten!

Visuelle Wahrnehmungen bilden sich bis zum zwölften Lebensjahr aus. In dieser Phase entwickeln Kinder auch ihre feinmotorischen Fähigkeiten. Zwei verschiedene Lichtprinzipien sind für diese Altersklasse relevant, während ein drittes Prinzip auf die visuellen Fähigkeiten von Kindern über zwölf Jahren angepasst wird. Für die jüngsten Kinder bis zum siebten Lebensjahr ist es wichtig, mehr direktes Licht zu haben, um den Blick in die Tiefe zu steigern. Das Lernen für diese Altersgruppe findet meistens aktiv statt, wobei Modelle und Objekte genutzt werden. Eine Kombination aus direktem/indirektem Licht ist am besten für Schüler zwischen sieben und zwölf Jahren geeignet, weil ihre visuelle Wahrnehmung besser entwickelt ist und das Lernen sowohl aktiv als auch mit Literatur erfolgt. Bei der Altersgruppe ab dem zwölften Lebensjahr sind die visuellen Wahrnehmungen voll entwickelt. Daher ist es wichtig, die Bedingungen für das Lesen und Schreiben zu verbessern. Eine gute Lösung für Sekundarstufen sind Leuchten mit entsprechenden optischen Systemen, welche die Blendrate reduzieren und eine gleichmäßige Helligkeit erzeugen. In jedem Fall lohnt sich eine durchdachte Planung der Beleuchtung, denn zahlreiche Studien belegen, dass sich eine optimale Anpassung des Lichtszenarios an das Alter und die Art der Aufgaben in vielerlei Hinsicht positiv auf das Lernen auswirkt.

Beleuchtung in Schulen: Wichtige Faktoren im Überblick

Direkte Beleuchtung wird für die jüngsten Kinder benötigt. Das direkte Licht erzeugt formende Schatten, die bei der Orientierung und dem Verstehen von dreidimensionalen Objekten helfen.

Beleuchtung von Schulen: ca. 0-7 Jahre
Beleuchtung von Schulen: ca. 0-7 Jahre

Eine Kombination von direktem und indirektem Licht ist eine gute Lösung für Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren. Der Direktanteil wirft formende Schatten, welche bei der Wahrnehmung von Entfernungen und dreidimensionalen Objekten helfen, während die Indirektanteile ein gutes Arbeitslicht bieten und Licht auf Wände und Decken werfen. Zwei Möglichkeiten dieses zu erreichen, sind Pendelleuchten mit beispielsweise je 50% Licht nach oben und unten (oberes Bild), oder Halbeinbauleuchten, die auch Streulicht an die Decke werfen (unteres Bild).

Beleuchtung von Schulen: ca. 7-12 Jahre
Beleuchtung von Schulen: ca. 7-12 Jahre

Bei über Zwölfjährigen werden Kontrastverhältnisse wichtiger. Während zu viel direktes Licht Kontraste reduziert, erhöht eine weichere Art von Licht (mehr Diffusion) Gegensätze und macht damit Texte leichter lesbar. Ein mikroprismatischer Diffuser ist ideal, um weiche Schatten zu erzeugen und Blendungen zu steuern. Leuchten mit dieser Optik ermöglichen gute Arbeitsbedingungen.

Beleuchtung von Schulen: > 12 Jahre
Beleuchtung von Schulen: > 12 Jahre

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